Gesetzliches Vorsorgeprogramm

Untersuchungen

mit Blutdruckmessung, Gewichtsüberprüfung, Urinkontrollen, Überprüfen des Muttermundes und des Gebärmutterwachstums (in 4-wöchigen, später 2-wöchigen Abständen).

Blutabnahme

zur Überprüfung von Infektionen, Hämoglobinwert, Blutgruppenbestimmung und Antikörpersuchtest (in regelmäßigen Abständen).

Ultraschalluntersuchungen

1. Screening: 9. bis 12. Woche
2. Screening: 19. bis 22. Woche
3. Screening: 29. bis 32. Woche

Herzton-Wehen-Schreiber

auch für Zwillinge bei medizinischer Begründung

Blutzucker-Belastungstest

Etwa 5% aller Schwangeren haben im Laufe der Schwangerschaft Probleme mit der Blutzuckerregulation und erkranken an einem Schwangerschaftsdiabetes. Ein solcher unerkannter Diabetes ist die dritthäufigste Ursache für einen intrauterinen Fruchttod. Risiken für das Kind sind eine erhöhte Neigung zu hohem Geburtsgewicht, Unterzuckerung nach der Geburt und eine Placenta-Insuffizienz (Erschöpfung des Mutterkuchens) mit Wachstumsstillstand. Risiken für die Mutter sind eine erhöhte Neigung zu Fehlgeburten, eine "Schwangerschaftsvergiftung" (EPH-Gestose), eine erhöhte Fruchtwassermenge, Harnwegsinfektionen u. v. m.